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Wer in den vergangenen Jahren einen Urlaub in Istrien verbracht hat, dem ist wahrscheinlich noch die Straßensituation in diesem Teil von Kroatien in eher schlechter Erinnerung. Doch diese Verhältnisse haben …

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Sehenswürdigkeiten Kanfanar

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Wer gerne zu Fuß unterwegs ist, der kann auf abgeschiedenen Wegen das verlassene Dorf Dvigrad besuchen. Während einer Pestepidemie im Jahre 1630 wurde es von allen seinen Bewohnern verlassen und heute zeugen davon nur noch die von Efeu überwucherten Ruinen dieser einst sehr mächtigen Stadt. Die Einwohner von Dvigrad erbauten sich eine neue Siedlung, das heutige Kanfanar. Zum Errichten der Gebäude benutzten sie die Steine aus Dvigrad und in der Kirche Sv. Silvester aus dem Jahre 1696 sind liturgische Gerätschaften aus der Kirche von Dvigrad erhalten. Kanfanar mit seinen etwa 500 Einwohnern ist ein ruhiges Örtchen, hier findet man keinen Massentourismus, sondern erholsame Ruhe. Auf einer 290 Meter hohen Anhöhe gelegen, gehört Kanfanar zum sogenannten „grünen Istrien“ und ist der perfekte Ort, um Klettertouren in der hügeligen Umgebung zu unternehmen oder auf Abenteuer zu gehen in den zahlreichen Grotten und Höhlen, die es hier zu entdecken gibt.

Von Kanfanar führt eine Straße zu der Ortschaft Barban, an der in einer Kirche aus dem 12. Jahrhundert Fresken erhalten sind, welche die heiligen Apostel darstellen und in der Nähe von Dvigrad befindet sich die Ruine eines Benediktinerklosters mit der Kirche der Heiligen Petronila aus der Zeit der Gotik. Am letzten Wochenende im Juli feiern die Bewohner von Kanfanar das Fest Sv. Jakob und an diesem Samstag erwacht das kleine Örtchen zu quirligem Leben, denn dann findet die Ausstellung der größten Europäischen Rinderrasse, des „Boskarin“ statt, welches vom Aussterben bedroht ist. Die imposanten Tiere mit ihren großen Hörnern sind eine wirkliche Attraktion und man darf sich dieses Ereignis bei einem Urlaub in Istrien keinesfalls entgehen lassen.

Wenn man in Kanfanar ist, sollte man unbedingt einen Abstecher in das kleine Dorf Sv. Petar u Sumi machen. Dazu nimmt man die A 8 nach Norden und ist nach nur wenigen Kilometern am Ziel. Inmitten einer lieblichen Landschaft liegt am Rand einer Schlucht ein Kloster aus dem 13. Jahrhundert. Er ist zwar längst verlassen, doch bis heute erhalten ist die Kirche, welche im 18. Jahrhundert im Stil des Barock umgestaltet wurde und eine echte Seltenheit in Istrien ist.

 

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