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Sehenswürdigkeiten Groznjan

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Ebenso wie Motovun liegt auch der Ort Groznjan malerisch in traumhafter Lage in 270 Metern Höhe auf einem Hügel über dem Mirna-Tal. Nur knapp 200 Bewohner hat das Dorf, das einst 7000 Einwohner zählte. Doch die schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse sorgten dafür, dass die Menschen Groznjan im Laufe der Zeit immer mehr verlassen haben und im Jahre 1965 war der Ort fast menschenleer. Aber dann entdeckten Künstler den Ort und zogen in die verlassenen Häuser ein, richteten sie liebevoll wieder her und eröffneten Galerien und Ateliers in ihren Mauern. Heute ist Grozjnan ein Künstlerdorf, in dem sich vor allem Maler, Keramikkünstler und Musiker wohlfühlen.

Überall in den engen Gassen hört man in den Sommermonaten Musik, sei es von Mozart oder Bach, und von Juni bis August veranstalten die Musiker von Grozjnan Workshops für Interessierte aus der ganzen Welt. Dazu kommen Konzertveranstaltungen, die die Luft des kleinen Ortes mit ihren Klängen erfüllen, was ganz entscheidend zu der romantischen Atmosphäre beiträgt, die hier überall herrscht. Beim Betreten von Grozjnan fühlt man sich heute zurück versetzt in ein anderes Jahrhundert und die Zeit scheint stehen zu bleiben. Bereits im Jahre 1330 erstmals urkundlich erwähnt, haben die Venezianer im 14. Jahrhundert seine strategisch bedeutende Lage erkannt und hier einen militärischen Stützpunkt errichtet. Sie nutzten den Ort als Verwaltungssitz, welcher sich in dem Kastell am Pfarrplatz befand. Heute befindet sich hier das Musikzentrum von Groznjan, in dem im Sommer klassische Musik erklingt.

Groznjan

Die gegenüber liegende Pfarrkirche Maria und Vitus aus dem 14. Jahrhundert wurde in den Jahren 1748-1770 im Stil des Barock umgebaut, doch noch heute ziert ein Altarbild von Francesco Travio aus dem Jahr 1716 mit einer Darstellung des Heiligen Blasius diese Kirche. Neben der Kirche steht ein Glockenturm von 1682. Die Stadt besitzt Wehrmauern aus dem 14. Jahrhundert und eine Stadtloggia aus der Renaissance, erbaut im Jahre 1587. An der Contrada grande steht der Spinotti-Morteani-Palazzo aus dem Jahre 1681 sowie die Cancellaria, errichtet 1492, in der zur Zeit Venedigs die Notare arbeiteten. Am Trg lode finden Sie den Fontik, in dem die Stadtgalerie untergebracht ist und in der Ausstellungen moderner Kunst gezeigt werden.

Er war ursprünglich einmal ein Speicher für Getreide, danach ein Gefängnis. Von dem Stadttor aus dem 14. Jahrhundert gelangen Sie zu einem Aussichtspunkt, von dem aus Sie über das Tal der Mirna bis nach Motovun sehen können. Die kleine Kirche Kuzma und Damjan stammt aus dem Jahre 1554 und wurde 1834 renoviert. Die modernen Wandmalereien in ihrem Innern stammen von dem Maler Ivan Lovrencic und entstanden 1988. Auf dem etwas oberhalb der Kirche liegenden Friedhof steht das Partisanen-Beinhaus von Peter Cerne.

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