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Wer in den vergangenen Jahren einen Urlaub in Istrien verbracht hat, dem ist wahrscheinlich noch die Straßensituation in diesem Teil von Kroatien in eher schlechter Erinnerung. Doch diese Verhältnisse haben …

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Sehenswürdigkeiten Buzet

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Wenden wir uns zum dem Norden von Istrien zu, der Buzestina, die sich in der Näher der Grenze zu Slowenien erstreckt. Hier gibt es viel Wald und grüne Wiesen, eine niedrige Hügellandschaft. Das Städtchen Buzet erhebt sich auf einer Bergkuppe hoch über dem Mirna-Tal und gab dieser Gegen ihren Namen. Buzet hat immerhin 5.000 Einwohner und seine malerische Altstadt erobert man sich am besten zu Fuß, denn die schmalen Gassen machen es schwer, hier mit dem Auto zu fahren. Prachtvolle Gebäude kann man  entdecken, manche sind zwar schon etwas angenagt vom Zahn der Zeit, aber immer noch sehr sehenswert. Teile der Stadtmauer sind ebenfalls erhalten und durch eines der Stadttore aus dem Jahre 1547 kommt man zum Hauptplatz von Buzet mit seinen Bürgerhäusern sowie der Pfarrkirche Sv Marija, die 1784 erbaut wurde und Gemälde mit Themen aus dem Alten Testament beherbergt. Es gibt ein Regionalmuseum, in dem eine ethnografische und archäologische Sammlung präsentiert wird.

In den Wäldern ringsum wachsen die bei Feinschmeckern so begehrten Trüffel und wenn man Anfang September in dieser Gegend ist, darf man keinesfalls das Subotina-Fest versäumen, welches jedes Jahr am Wochenende nach dem Fest Mariä Geburt (8. September) stattfindet. In der Unterstadt feiert man an dem Samstag nämlich ein Trüffelfest, bei dem traditionell in einer riesigen Pfanne eine Eierspeise mit frischen Trüffeln zubereitet wird. Etwa sechs Kilometer westlich von Buzet in der Nähe einer Straße, die nach Motovun führt, befindet sich das Kastell Petrapilosa, ein mittelalterliches Schloß, welches man schon von weitem sehen kann, denn es steht auf einem Felsen hoch über dem Bracana-Tal.

Das Kastell diente über die Jahrhunderte der militärischen Verteidigung, denn von hier aus konnte man das ganze Tal überblicken. Die ersten schriftlichen Quellen erwähnen an dieser Stelle bereits im 10. Jahrhundert eine Befestigungsanlage. Auch eine kleine Kirche, die der Heiligen Maria-Magdalena geweiht war und bis 1793 genutzt wurde, gehörte zu dieser Anlage. Bei Renovierungsarbeiten im Jahre 1999 wurden dort mittelalterliche Fresken entdeckt, welche im Regionalmuseum in Buzet ausgestellt sind.

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